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Ihr Reiseführer für die Kanaren


La Palma

 

Der melodische Name "San Miguel de la Palma" gibt einen kleinen Vorgeschmack auf die besondere Schönheit einer der interessantesten spanischen Inseln. Die meist schlicht "La Palma" genannte Insel ist die Nördlichste der sieben großen kanarischen Inseln und liegt, dem Kontinent Afrika, der marokkanischen Küste, vorgelagert, im Atlantik. La Palma ist bekannt für ihre atemberaubende Landschaft, ihre gastfreundlichen Bewohner, ihre gemütlichen Städtchen und ihr reiches kulturelles Erbe.


Ihre Einmaligkeit verdankt La Palma nicht zuletzt ihrer durch den Vulkanismus entstandenen, kontrastreichen Landschaft, denn neben einer steilen und schroffen Küste findet man auch schöne, schwarze Sandstrände, so dass die Insel sowohl für einen Natur- und Aktivurlaub, als auch einen Familien- und Badeurlaub in jedem Fall eine Reise wert ist.

 


 


Die von den Vulkanen geformte Landschaft ist ein außergewöhnliches Naturschauspiel und gerade bei einem Besuch der Caldera de Taburiente, dem mit 9 km Durchmesser größten vulkanischen Senkkrater der Welt, und der anschließenden Schlucht Barranco de las Angustias, gerät man unweigerlich in ehrfurchtsvolles Staunen. Der Kraterrand ist umgeben von beeindruckenden, majestätischen Gipfeln, wobei der Roque de los Muchachos, der höchste Berg der Insel, mit seinen 2.420 m dieses zum Nationalpark ernannte Spektakel krönt.
Eine Wanderung über die Cumbre Vieja, eine 16 km lange Kette von aneinandergereihten Vulkanen, wird mit einem unvergesslichen Ausblick bis hin zu den Inseln Teneriffa und La Gomera belohnt.


Die Vulkankette trennt die Insel in den feuchtere Osten und den trockeneren Westen. Zu Recht wird La Palma auch "La Isla verde", die grüne Insel genannt, denn neben weiten Lavafeldern und der mediterranen Vegetation wachsen auf der Insel auch kanarischen Drachenbäume und Kiefern- und Lorbeerwälder, die an einen tropischen Regenwald erinnern. Das herrliche Klima der Insel begünstigt den Anbau von Bananen, Orangen, Wein und Avocados, deren Ertrag man ausgiebig auf der Insel genießen kann.


Am Fuße der Cumbre liegt die Hauptstadt der Insel, Santa Cruz de La Palma. Ein besonderes Juwel ist die historische Altstadt von Santa Cruz, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit zum kunsthistorischen Baudenkmal erklärt wurde. Entlang der Avenida Maritima reihen sich romantische Gebäude im Kolonialstil mit typisch kanarischen Elementen, wie den aufwendig verzierten Holzbalkonen. Parallel zu dieser Uferstraße verläuft die Calle O`Daly, auf der sich das aus dem 16. Jahrhundert stammende Rathaus und die Plaza de España mit der Iglesia Matriz de El Salvador, der schönsten Kirche der Kanaren, befindet. Die kleinen Geschäfte, Cafes und traditionellen Restaurants der Stadt verleihen ihr einen bezaubernden, spanischen Charakter und versüßen mit so mancher kanarischer Spezialität jeden Aufenthalt.


Oberhalb der Stadt thront eine Wallfahrtskirche zu Ehren der Schutzpatronin der Insel, Las Nieves, von der man im Innern der Kirche Bildnisse bestaunen kann.
In Los Llanos de Aridane, der größten Stadt der Insel, erfährt man im Pueblo Park einiges über die Flora, die Fauna und die Kultur der Insel. Der schöne Zoo ist besonders auch für die kleinen Urlauber interessant.


In der Nähe der Stadt beherbergt ein Kakteengarten hunderte von Kakteen, die mit ihren vielfältigen Formen und Farben ihre Besucher begeistern.
Die Seidenverarbeitung in der Stadt El Paso reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück, eine Tradition, die von einigen Handarbeitern immer noch mit Freude gelebt wird. Die mit einer aufwendigen, ursprünglichen Methode hergestellten Stoffe sind das Wahrzeichen El Pasos und ein schönes Souvenir für zu Hause.
Über ganz Palma verstreut findet man traditionelle Tabak Fincas, auf denen man zum Beispiel in Santa Cruz, in Brena Alta oder in Brena Bajaden den fingerfertigen Zigarrendrehern über die Schulter schauen und schließlich einige der Zigarren in den Souvenirshops erwerben kann.


Die alljährliche Fiesta del Almendro, das Mandelblütenfest, in dem kleinen malerischen Dorf Puntagorda sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen und auch die Fiesta del Corpus in Mazo, bei der kunstvolle Blumenteppiche ausgelegt werden, ist ein unvergessliches Erlebnis.

 


 


La Palma ist berühmt für ihre ausgezeichneten Wanderrouten, die vom gemütlichen Spaziergang über Wanderungen mit der ganzen Familien bis hin zum sportlichen Bergwandern reichen. Auch mit dem Mountainbike oder hoch zu Pferde lässt sich La Palma erkunden, wobei geführte Mountainbike- oder Reitexkursionen angeboten werden, so dass man keine der schönsten Flecken der Insel verpasst.


Tauchurlauber kommen entlang der Ost- und Westküste von La Palma beim Tauchen im schönen Atlantik vollsten auf ihre Kosten. Die schwarzen, paradiesischen Sandstrände von Las Caletas oder von Puerto Naos laden, gesäumt von Pinienwäldern, zum Baden ein. In den einsamen Buchten im schönen Süden der Insel kann man mit etwas Glück sogar Delfine beim Schwimmen beobachten. Vom Leutturm El Faro aus hat man einen herrlichen Blick über den blauen Atlantik und seine bewegenden Wellen.
Noch lange nach einem Besuch der Sonneninsel La Palma wird man von ihrer bezaubernden Landschaft und ihrer erstaunlichen Vulkankulisse träumen und sicherlich eines Tages wieder kommen.

 

 



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