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Ihr Reiseführer für die Kanaren


Alegranza - eine kanarische Nebeninsel


Schon in der Antike waren die Kanarischen Inseln von einer einzigartigen Schönheit, so dass diese den Namen „Inseln der Glückseligen“ von den Römern erhielten.

Die spanische Inselgruppe liegt vor der Küste von Nordwestküste von Afrika und gehört zu einer der beiden Provinzen, die von den Kanarischen Inseln gebildet werden. Zur östlichen Inselgruppe gehören die Inseln Gran Canaria mit der Provinzhauptstadt Las Palmas, Fuerteventura und Lanzarote. Außerdem gehören die „Isletas“ Graciosa, Montana Clara und Alegranza, die nördlich von Lanzarote liegen sowie Lobos nördlich von Fuerteventura zur östlichen Inselgruppe.

 




Zwischen den Inseln vulkanischen Ursprungs ist das Meer bis über 1.000 Meter tief. Aus den Tiefen des Meeres steigen die Inseln auf und erreichen Höhen von zu 3.718 Meter. In dieser Höhe liegt der Gipfel des Berges Pico de Teide.

Seit die Kanarischen Inseln im 11. Jahrhundert von den Arabern wieder entdeckt wurde, hat die Inselgruppe eine turbulente Geschichte erlebt. So stand zu Beginn des 15. Jahrhunderts der Normanne Jean de Bethancourt in Spanischen Diensten und so eroberte er die Inselgruppe nach und nach.

Im Frieden von Alcacovas im Jahr 1479 erkannten die Portugiesen die Ansprüche von Spanien an den Inseln an. Jedoch war mit Teneriffa die letzte Insel erst im Jahr 1496 besetzt.

Einige Jahrhunderte später sollte versucht werden, nachdem die Inselgruppe lange schon zu Spanien gehörte, die Inselgruppe von Spanien zu lösen. Dieser Versuch eines Aufstandes konnte im Jahr 1902 erfolgreich niedergeschlagen werden.

Als Chef des Generalstabes wurde General Franco nach dem Jahr 1934 auf die Kanarischen Inseln versetzt. Hier begann er mit der Organisation seines Putsches. Der ausbrechende Bürgerkrieg sollte bis zum Jahr 1939 dauern.

Heute erfolgt die Verwaltung der Provinz Las Palmas von zwei Gouverneuren, die von Spanien ernannt wurden.

Zu den Kanarischen Inseln gehören sieben große Inseln und sechs kleine Inseln. Lediglich die Insel La Graciosa ist von den kleineren Kanarischen Inseln bewohnt. Alegranza liegt über der Insel Lanzarote und somit in der Nähe des Spanischen Festlands.

Etwas über 10 km² ist die Insel groß. Die Insel Alegranza gehört zu den unbewohnten Inseln des Chinijo-Archipels und steht schon deshalb unter Naturschutz, da viele Vögel auf der Insel ihr Zuhause finden.

Drei Vulkane liegen auf der Insel, der Montana de Alegranza, der Montana Lobos und der Rapadura.

Einst wohnten noch einige Bauern auf der Insel, heute ist jedoch von dieser Zeit nicht mehr viel zu spüren.

 




"Bien de Interés Cultural" ist eine Liste, in der interessante Kulturgüter aufgenommen werden. In diese Liste wurde die Insel Alegranza als interessantes Kulturgut im Jahr 2002 aufgenommen.

Im September des Jahres 2007 wurde die Gemeinnützigkeit für die Inseln Montana Clara Alegranza erklärt. Dieses stellte die erste Phase eines langen Weges dar. Als Kaufinteressent kommt nunmehr nur der Spanische Staat infrage, wodurch ein weiterer Schutz der Inseln möglich ist. Schließlich können die beiden Inseln auf diesem Wege in eine Reihe von Schutzgebieten aufgenommen werden.

Noch heute in Betrieb ist der Leuchtturm, der im Jahr 1905 mit seinem Betrieb begann, auf einer schmalen Landzunge der Insel.

Privater Schiffsverkehr und Fährenfahrten zu der Insel erfolgen nicht, da die Insel ein Naturschutzgebiet ist. Um die Insel zu betreten, ist das Einholen einer Genehmigung erforderlich.

 



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