www.fincanarias.com
Startseite Kontakt

Ihr Reiseführer für die Kanaren


Montaña Clara eine kanarische Nebeninsel

 

Im Atlantischen Ozean vor der Nordwestküste von Afrika liegen die Kanarischen Inseln, die im spanischen Islas Canarias genannt werden.

Die Inselgruppe der Kanarischen Inseln besteht aus ungefähr 13 kleinen und größeren Inseln. Zu den kleinen Kanarischen Inseln gehören neben den Inseln Graciosa, Lobos und Alegranza noch die Insel Montana Clara. Zu finden sind diese Inseln im Chinijo Archipel, welches nördlich von Lanzarote liegt.

Gegliedert sind die Kanarischen Inseln in zwei Provinzen des Spanischen Mutterlands. Die Insel Montana Clara gehört zu der östlichen Inselgruppe der Kanarischen Inseln, die unter anderem aus Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria mit der Provinzhauptstadt Las Palmas besteht.

 




Vulkanischen Ursprungs sind die Inseln, die aus tiefem Meer aufsteigen und Höhen von bis 3.718 Metern (Pico de Teide) erreichen. Zu sehen ist der Pico de Teide mit seiner Vulkanlandschaft auf der Insel Teneriffa.

In der Geschichte der Kanarischen Inseln ging es schon immer sehr turbulent zu, waren doch die Inseln Ausgangspunkt von einigen wichtigen Ereignissen.

Sogar schon den Phöniziern sollen die Kanarischen Inseln bekannt gewesen sein. Viele Jahre später gaben die Römer den Kanarischen Inseln den Namen „Inseln der Glücksseligen“.

Es dauerte bis zum 11. Jahrhundert, dass die Inseln von den Arabern wieder entdeckt wurden. Nun folgte die Besiedlung der Inseln.

Anfang des 15. Jahrhunderts wurden die Inseln durch den in spanischen Diensten stehenden Normannen Jean de Bethancourt erobert.

Im Jahr 1496 war mit Teneriffa auch die letzte Insel besetzt worden, so dass die Ansprüche an den Inseln auf der Grundlage des Friedens von Alcacovas an Spanien übergingen.

Jahre später startete Spanien Kolonisationsversuche in Amerika. Dafür wurden die Inseln als Ausgangspunkt gewählt.

Die Kanarischen Inseln wurden im Jahr 1936 von General Franco, der seit diesem Jahr als Staatschef tätig war, als Ausgangspunkt für seinen Putsch gewählt.

Auf den Kanarischen Inseln sind insgesamt etwas über zwei Millionen Einwohner zu Hause, jedoch nicht auf Montana Clara. Wie die Insel Alegranza ist die Insel Montana Clara unbewohnt.

Mit einer Größe von 1,48 km² ist die Insel relativ klein. Von der Insel La Graciosa, die einzige bewohnte kleine Kanareninsel, sind es nur 1,65 Kilometer nach Montana Clara. Auf der Insel La Graciosa ist somit ein Blick zur Nachbarinsel möglich, da diese Insel bewohnt ist. Dadurch ist die Insel auch leicht zu erreichen, was für Montana Clara nicht möglich. Um diese Insel zu betreten, bedarf es einer Genehmigung.

Damit diese Insel einem noch besseren Schutz zugeführt werden kann, wurde im September 2007 die Gemeinnützigkeit für die Inseln Alegranza und Montana Clara erklärt. Somit ist der Staat als Käufer im Gespräch und kann dann die Gebiete mit in die Liste der Schutzgebiete aufnehmen. Für Privatpersonen dürfte der Erwerb der Insel nicht so interessant gewesen sein, da es auf der kleinen Insel kaum Möglichkeiten zum Bauen gibt.

 




Unter Naturschutz steht die Insel ebenfalls, da viele Vögel sich hier ihre Heimat suchen.

Bis zum spanischen Festland ist es nicht so weit. Und untereinander sind die Inseln, die bewohnt sind, gut zu erreichen, da diese durch Flugverbindungen miteinander verbunden sind.

Sehr vielfältig geprägt ist die Lage der Kanarischen Inseln. So erstreckt sich von den Kanarischen Inseln eine sehr schwach ausgeprägte Kanarenschwelle durch das Kanarische Becken westwärts zum Mittelatlantischen Rücken. Durch die Kanarenschwelle wird das Kanarische Becken in ein nördliches Becken und ein südliches Becken geteilt.

Zwischen den Inseln gibt es eine Meerestiefe von über 1.000 Metern.

 

 



© Kanaren - Die Inselgruppe | Impressum