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Ihr Reiseführer für die Kanaren


Reiseführer Kanarische Inseln


Die Kanaren

 

Die Kanarischen Inseln, die sich im Atlantik in der Nähe des afrikanischen Kontinents befinden, sind vulkanischen Ursprungs. Noch heute sieht man auf vielen der Inseln Zeichen ihrer Entstehung. Auf einigen Inseln gibt es schwarze Sandstrände, fast alle Inseln sind geprägt von bergigen, eher kargen Landschaften. Obwohl die kanarischen Inseln nur zwischen 100 und 500 km von Marokko entfernt liegen, gehören sie politisch zu Spanien.

 


 

Entstehung


Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Theorien darüber, wie die kanarischen Inseln entstanden sind. Einige frühere Forscher gingen davon aus, dass die Inseln Bruchstücke des afrikanischen Kontinents darstellen. Eine Legende behauptet sogar, dass es sich bei den Inseln um Teile der versunkenen mythologischen Stadt Atlantis handeln soll. Heute besteht Einigkeit darüber, dass im Bereich der Kanarischen Inseln ein Stück der Erdkruste aufbrach und an dieser Stelle Magma austrat. Aus diesem Magma formten sich dann die Inseln, die erst im Verlauf von Millionen von Jahren ihre heutige Gestalt ausprägten.

 

Geschichte


Die ältesten der kanarischen Inseln entstanden vor ungefähr 20 Millionen Jahren. Zu den ersten Inseln gehörten Lanzarote und Fuerteventura. Die beiden Inseln, die heute durch einen Meeresarm getrennt sind, bildeten bei ihrer Entstehung noch eine einzige Insel. Zu den jüngsten kanarischen Inseln zählen El Hierro und La Palma. Die beiden Inseln sind ca. eine bis drei Millionen Jahre alt. Anfang bis Ende des 15. Jahrhunderts wurden die Inseln unter Heinrich III. zum ersten Mal erobert und besiedelt. Die Kultur der Guanchen, der Ureinwohner der Inseln, ging bei der Eroberung und Besiedelung verloren. Bis heute wird die Sprache der Eroberer, Spanisch, gesprochen. Wegen späterer lateinamerikanischer Einwanderer hat das Spanische auf den Kanarischen Inseln starke Ähnlichkeit mit einigen lateinamerikanischen Dialekten.

 

Klima


Das Klima der Kanaren ist das ganze Jahr über mild und angenehm, die Temperaturen liegen zwischen 17 Grad im Winter und etwa 25 Grad im Sommer. Dieser Tatsache verdanken die Inseln ihren Spitznamen "Inseln des ewigen Frühlings".

 

Flora und Fauna


Die Flora auf den Kanarischen Inseln ist durch mediterrane und nordafrikanische Einflüsse geprägt. Aufgrund der eher abgeschiedenen Lage der Inseln konnte sich hier eine einzigartige Flora und Fauna bewahren, die im Rest der Welt so nicht mehr anzutreffen ist. Zahlreiche auf den Kanarischen Inseln vorkommende Pflanzenarten sind weltweit einzigartig. Zu den besonderen Naturlandschaften der Kanarischen Inseln zählen zum Beispiel die Lorbeerwälder auf den Inseln La Palma und La Gomera. Diese Wälder sind die größten zusammenhängenden Lorbeewälder weltweit. Bei den Tieren, die die Kanarischen Inseln bevölkern, handelt es sich vor allem um Vögel, Reptilien und Fische. Auch bei den Tieren gibt es Arten, die nur auf den Kanaren vorkommen, so zum Beispiel der Kanarische Buntspecht und die Kanarische Waldohreule. Auf den Inseln befinden sich insgesamt 142 Naturschutzgebiete, in denen die Flora und Fauna ungestört gedeihen kann.

 



Inseln


Die kanarischen Inseln bestehen aus sieben Haupt- und sechs Nebeninseln. Zu den Hauptinseln zählen Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa, Gran Canaria, La Gomera, La Palma und El Hierro. Zu den weniger bekannten Nebeninseln gehören Graciosa, Alegranza, Lobos, Montaña Clara, Roque del Este und Roque del Oeste. Insgesamt haben die Inseln über zwei Millionen Einwohner, die sich besonders auf die größeren Städte verteilen. Die Bevölkerung auf den Inseln ist im Durchschnitt eher alt, da viele Menschen sich ihren Altersruhesitz auf einer der Kanarischen Inseln einrichten.

 

Lanzarote


Lanzarote ist ungefähr 20 Millionen Jahre alt. Den vulkanischen Usprung sieht man der Insel bis heute an. Sie verfügt über eine Kraterlandschaft mit etwa 300 Kratern. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Fuerberge im Timanfaya Nationalpark und die Kraterlandschaft El Golfo.

 

Fuerteventura


Fuerteventura ist genauso alt wie die Nachbarinsel Lanzarote - bei ihrer Entstehung waren die beiden Inseln noch verbunden. Die Hügellandschaft auf Fuerteventura ist eher flach und sanft abfallend. Die Insel ist beschaulich und ruhig, die größste Stadt Puerto del Rosario hat etwas über 30 000 Einwohner. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die Dünen im Nationaklpark von Corralejo.

 

Gran Canaria


Gran Canaria ist ca. 13 bis 15 Millionen Jahre alt. Zu den wichtigsten Städten der Insel gehört Las Palmas de Gran Canaria, mit knapp 400.000 Einwohnern die größte Stadt der Kanarischen Inseln. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen die historische Altstadt der Hauptstadt Las Palmas, die Basilika in der Stadt Teror, der Botanische Garten und die von Sanddünen geprägte Landschaft von Maspalomas. Der höchste Berg der Insel ist der Pozo de las Nieves (1.950 Meter).

 

Teneriffa


Teneriffa ist mit 7-12 Millionen Jahren bereits deutlich jünger als Fuerteventura und Lanzarote. Die Insel verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Zu den wichtigsten zählen die faszinierende Kraterlandschaft von Las Cañadas, der Pico del Teide, der mit 3718 Metern der höchste Berg der Kanaren und auch der höchste Berg Spaniens ist und die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife (mehr als 200.000 Einwohner).

La Gomera


La Gomera ist ungefähr 7-12 Millionen Jahre alt. Der höchste Berg der Insel ist der Garajonay mit 1.487 Metern. Sehenswert ist das Valle Gran Rey, das Tal der großen Könige. Es stellt auch einen guten Ausgangspunkt für Wanderungen dar.

 

La Palma


La Palma ist die jüngste der Kanarischen Inseln, ungefähr ein bis drei Millionen Jahre alt. Sehenswert sind die Hauptstadt Santa Cruz mit der Kirche Santuario de la Virgen de las Nieves, das Rathaus und das naturhistorische Museum.

 

El Hierro


Das Alter der Insel El Hierro schätzt man ebenfalls auf etwa ein bis drei Millionen Jahre. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von El Hierro gehören der Wacholderwald von El Sabinar, der höchste Berg Pico Malpaso (1.501 Meter) und der Aussichtspunkt Mirador de Bascos.

 

 

 



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